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Industrielle Bedeutung von CLMV für Indien

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Von Nishant Dixit

Der indische Haushalt 2015/2016 beinhaltet einen Antrag zur Errichtung von Produktionszentren in den CLMV Ländern. Das CLMV schließt die vier ASEAN Nationen Kambodscha, Myanmar, Laos und Vietnam ein, bei denen das höchste Wachstum an ausländische Direktinvestitionen in der Region, besonders in der Produktion, gesehen wird.

Während Indien versucht, die Wirtschaftspartnerschaften mit Südost-asien unter der „ostwärts handelnden“ Politik zu vertiefen, erklärte der Premierminister Modi, dass die CLMV Volkswirtschaften bevorzugt werden. Das Handelsministerium hat von den Haushaltsmitteln einen Projektentwicklungsfonds in Höhe von Rs. 100 crore (14,7 Mio. Euro) verlangt, um Investitionen in den CLMV Produktionszentren anzukurbeln.

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Eine weitere ASEAN-RCEP Verhandlungsrunde hat in Singapur stattgefunden

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Die Verantwortlichen von 16 asiatisch-pazifischen Nationen haben sich in der ersten Juliwoche in Singapur getroffen, um die geplante „Umfassende Regionale Wirtschaftspartnerschaft“ (Regional Comprehensive Economic Partnership, RCEP) weiter zu verhandeln. Noch im Jahr 2015 sollen die Mitglieder der Vereinigung südostasiatischer Nationen (ASEAN) und weitere sechs Freihandelspartner in einer einzigen Freihandelszone vereint werden.

Die RCE-Partnerschaft verspricht ein umfassendes, für alle Seiten vorteilhaftes Abkommen, welches regionalen Handel und Investitionen zusätzlich fördert und die Volkswirtschaften der zehn ASEAN-Mitglieder, sowie von China, Indien, Japan, Südkorea, Australien und Neuseeland weiter integriert.

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Kambodscha erkennt erste Patentanmeldung an

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Kambodscha hat seine erste Patentanmeldung anerkannt und markiert so einen Meilenstein für die Bereitstellung juristischer Dienstleistungen in dem Land. Im Zuge seiner WHO-Verpflichtungen hat das Land 2003 ein Patentrecht erlassen, jedoch mit geforderten internen Mechanismen gerungen, um überhaupt Anmeldungen aktiv bearbeiten zu können.

Im Licht der bevorstehenden ASEAN-Wirtschaftsgemeinschaftsfrist am Ende diesen Jahres für kambodschanische Compliance, verhandelte das Land eine Vereinbarung mit dem Büro in Singapur für geistiges Eigentum (Singapore’s Intellectual Property Office – IPOS), um Hilfe bei der Bearbeitung solcher Anmeldungen zu bekommen. Infolgedessen wurde der erste Patentschutz in Phnom Penh am 4. März gewährt.

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Arbeitsverträge in China, Indien und Vietnam verstehen

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Ausländische Unternehmen die ihre Geschäfte in die Asien-Pazifik Region ausdehnen wollen, benötigen ein gutes Verständnis für die verschiedenen Praktiken der Beschäftigung in den verschiedenen Regionen. Während es Unternehmen gestattet ist, sowohl heimische als auch ausländische Arbeitnehmer einzustellen, müssen Unternehmen ein spezifisches Spektrum an Überlegungen und Herausforderungen, die im Westen nicht existieren, meistern.

Die Gesetze, die innerhalb Asiens die Einstellungsverfahren regeln, variieren von Land zu Land stark, mit zahlreichen Konditionen und Vorschriften. Unternehmen die eine Präsenz in mehr als einer der boomenden Wirtschaften in der Region etablieren möchten, werden mit nur einer Richtlinie nicht auskommen, wie es in vielen anderen Teilen der Welt der Fall ist. Ganz im Gegenteil: Es ist so, dass die Verfahren von jedem einzelnen Land individuell interpretiert werden, weshalb sich ein Unternehmen bei der Entscheidung, welche asiatische Rechtsprechung am besten zu dessen Tätigkeiten passen, gut vorbereiten sollte.

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Chancen und Herausforderungen: Der Biermarkt in Asien-Pazifik

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Rapides Wirtschaftswachstum, steigende Löhne und ein verändertes Konsumverhalten tragen alle zu einem neuen Absatzmarkt in asiatischen Märkten bei. Der Markt für alkoholische Getränke in der Asien-Pazifik Region, vor allem Bier, war in den letzten Jahren sehr turbulent: Gesteigertes Wachstum, Konkurrenz unter heimischen Marken, sowie erhöhter Druck durch ausländische Konkurrenz und die erhöhte Popularität von Mikrobrauereien lassen den Markt nicht zum Stillstand kommen.

Es wird erwartet, dass der Biermarkt in Asien-Pazifik im Jahr 2020 ein Volumen von USD 220 Milliarden erreicht, was einem jährlichen Wachstum von durchschnittlich fünf Prozent entspricht. Jedoch gibt es einige Hürden, die überwunden werden müssen, wie z.B. teilweise beeinträchtigende Restriktionen und Verkaufshindernisse.

China

Wenn man von Produktion und Gesamtverbrauch ausgeht, dann ist seit 2002 der chinesische Biermarkt der größte der Welt, und wird 2017 voraussichtlich den US-Markt, momentaner Spitzenreiter wenn es um Handelsvolumen geht, überholen. Jedoch sank 2014 die Produktion in China um einen Prozent im Vergleich zum Vorjahr – im Dezember alleine fiel die Produktion um ganze 17 %.

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Vereinfachung des Steuersystems in den Philippinen

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In den vergangenen Jahren haben die Philippinen große Fortschritte bei der Verbesserung des Geschäftsumfeldes gemacht. Zu diesen Verbesserungen zählt vor allem der Reformprozess zur Vereinfachung des Steuergesetzes. Während die ersten Schritte auf diesem Gebiet mit einigem Erfolg einhergingen, gab es innerhalb und außerhalb der Regierung Rufe, das Steuersystem weiter zu verbessern.

Um die Steuererklärung noch einfacher zu gestalten und die Regelkonformität der Steuerzahler zu fördern, hat die Einkommensteuerbehörde (Bureau of Internal Revenue – BIR) der Philippinen im Februar diesen Jahres bekannt gegeben, dass Steuerzahler nun ein digitales System benutzen müssen, um Steuern zu deklarieren und zu begleichen. Steuerzahler müssen sich frühzeitig für die Nutzung des BIR Elektonic Filing and Payment (eFPS) Systems oder die Nutzung elektronischer BIR Formulare (eBIRforms) anmelden, Steuererklärungen einreichen und Steuern zahlen.

Professional Service_CB icons_2015DAZU: Steuer- und Compliancedienstleistungen von Dezan Shira & Associates

Die Philippinen versuchen die Zeit, die Steuerzahler damit verbringen, ihren Steuerverpflichtungen nachzugehen, auf ein ähnlich geringes Level zu bringen wie Malaysia (133 Stunden), Brunei (93 Stunden) und Singapur (82 Stunden). Derzeit dauert es 193 Stunden alle Steuerverpflichtungen auf den Philippinen zu erfüllen. Die Regierung will ebenfalls die Anzahl der erforderlichen Zahlungen reduzieren.

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Noch ein weiter Weg: Chancen und Herausforderung der Asean-Integration

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Von Silke Neugebohrn und Joffre Castilla Breininger. Dieser Artikel erschien in der Mai-Ausgabe 2015 von ChinaContact.

Ende dieses Jahres soll die stärkere Integration der Asean-Länder perfekt sein. Nach den Plänen der Staatenorganisation sollen dann mit der Asean Economic Community (AEC) alle Schranken fallen. Bis zur Entstehung eines tatsächlich einheitlichen Marktes ist jedoch noch ein weiter Weg zurückzulegen.

Die Vereinigung der Südostasiatischen Staaten, Asean, bestehend aus Brunei Darussalam, Indonesien, Kambodscha, Laos, Malaysia, Myanmar, PhilippinenThailand, Singapur und Vietnam, strebt einem bedeutenden Meilenstein entgegen: Am 31. Dezember 2015 tritt die Asean Economic Community (AEC) in Kraft, die neben der Asean Political Security Community und der Asean Socio-Cultural Community einen der strategischen Eckpfeiler der weiteren Integration der Asean-Staaten bildet. Mit der AEC soll ein immenser liberalisierter Wirtschaftsraum geschaffen werden. Zusammengenommen haben die Asean-Länder eine Bevölkerungszahl von mehr als 600 Millionen Einwohnern und eine Wirtschaftsleistung von über 2,5 Billionen US-Dollar. Prognosen zufolge könnte die AEC im Jahr 2030 die viertgrößte Wirtschaftsmacht der Welt sein, nach China, den USA und der EU.

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Die wichtigsten Märkte Asiens im Überblick

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Von Silke Neugebohrn und Dana Tkotsch. Dieser Artikel erschien in der Mai-Ausgabe 2015 von ChinaContact.

Neben den bevölkerungsreichen »Schwergewichten« China und Indien sowie Japan ist auch die Asean-Gemeinschaft, eine Region, die zunehmend an wirtschaftlicher Bedeutung gewinnt. Die Asean-Staaten bauen zum einen untereinander mit der Asean Economic Community (AEC) 2015 weitere Handelshemmnisse ab und haben sich mit Freihandelsabkommen zum Beispiel mit China, Indien und Japan gut in der Region vernetzt.

In China, dem mit 1,35 Milliarden Menschen bevölkerungsreichsten Land der Welt, wuchs die Wirtschaft 2014 um 7,4 Prozent. Das Pro-Kopf-BIP liegt bei 7.572 US-Dollar und der
durchschnittliche Jahreslohn bei 6.800 US-Dollar. Wichtige Industriesparten sind Maschinenbau, Textilindustrie sowie Transport inklusive Automobil-, Eisenbahn-, Schiffs- und Flugzeugbau. Mit einem Wert von 2,21 Billionen US-Dollar war China 2013 Exportweltmeister, exportiert werden unter anderem elektronische Güter, Datenverarbeitungsgeräte und Textilien. Importiert werden unter anderem Öl und Mineralöl, medizinische Geräte, Erze und Sojabohnen. Das Importvolumen
lag 2013 bei1,95 Billionen US-Dollar.

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In eine Onlinepräsenz in Asien investieren

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Asien befindet sich auf dem schnellsten Weg, der weltweit größte E-Commerce Markt zu werden. Die Verfügbarkeit des Internets nimmt rasant zu und breitet sich mehr und mehr aus. Besonders junge Leute bevorzugen den Einkauf und den Kontakt zu Unternehmen über das Internet. Asiens schnell wachsende Mittelschicht ist für die Entstehung einer kaufkräftigen Online-Konsumkultur verantwortlich, die von Unternehmen mit dem Ziel des langfristigen Erfolges in Asien nicht ignoriert werden sollte.

Ein gutes Verständnis der aktuellen Trends und Entwicklungen, die den asiatischen E-Commerce formen, ist der Schlüssel für die Umsetzung einer erfolgreichen und profitablen Wachstumsstrategie. Der erste Kontakt den Kunden und Klienten mit einem Unternehmen haben, erfolgt vermehrt über dessen Onlinepräsenz. Daher ist diese für eine aussichtsreiche Beziehung von großer Bedeutung.

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Ergebnisse der Verhandlungen zwischen den Philippinen und der EFTA

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Die Philippinen und die Mitglieder der Europäischen Freihandelsgemeinschaft (European Free Trade Association – EFTA) haben in Makati auf den Philippinen, die erste Verhandlungsrunde zu einem Freihandelsabkommen (free trade agreement – FTA) begonnen. Die EFTA besteht aus vier Ländern: Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz. Ein vollständiges FTA hätte tiefgreifende Auswirkungen auf Unternehmungen in beiden Regionen.

Dem philippinischen Unterstaatsekretär für Handel, Adrian Cristobal Jr. zufolge, arbeite das Land hart daran das FTA bis Ende 2015 oder Anfang 2016 abzuschließen. Des Weiteren äußerte er: „Es ist ein ehrgeiziges Ziel, aber wir verfolgen es. Wir möchten unser Land für die kleinen aber wohlhabenden Länder mit hochentwickelten Volkswirtschaften, die wertschöpfungsstarke Produkte und moderne Spitzentechnologie einschließen, attraktiv machen. Wir wollen die Komplementierung nutzen.“

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